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Cantabria

Laredo

«Laredo es muy conocido por su larguísima playa de Salvé.»Laredo ist sehr bekannt für seinen extrem langen Strand von Salvé.

Laredo

Laredo liegt auf einer Halbinsel an der Ostküste von Kantabrien, mit der Altstadt auf dem Berg und fünf Kilometern Strand unterhalb. Im Jahr 1556 landete hier Karl V. auf seiner Rückkehr aus Flandern, um sich in das Kloster von Yuste zurückzuziehen: Es war sein letzter Aufenthalt in Spanien.

Wusstest du schon

Wagen voller frischer Blumen

Jeden August findet hier die berühmte Batalla de Flores statt, eine Parade von Festwagen, die vollständig mit frischen Blumen geschmückt sind.

So spricht man in Laredo

«Pejino» ist der traditionelle Spitzname, der mit der kantabrischen Küste und der Seefahrerkultur verbunden ist. «Rabas» bleibt der lokale Begriff für frittierte Tintenfische.

pindio / pindia

Sehr geneigt oder steil. Wird besonders für einen Anstieg, eine Straße oder ein Gelände mit starkem Gefälle verwendet: «una cuesta muy pindia».

Der Alltag in Laredo

Die ansteigende «Puebla Vieja»

Die ansteigende «Puebla Vieja»

Die mittelalterliche Altstadt führt in sechs parallelen, ansteigenden Straßen vom Strand zur Kirche: Die Häuser sind schmal und hoch, und man erledigt seine Einkäufe mit Blick auf den Anstieg.

«Todo son cuestas.»Es geht nur bergauf.

Die «Batalla de Flores» im September

Die «Batalla de Flores» im September

Mit Blütenblättern bedeckte Wagen ziehen an der Strandpromenade entlang, gebaut von Nachbarschaftsgruppen, die monatelang daran arbeiten: Am Ende werden die Blumen in die Menge geworfen und die Straße bleibt bedeckt.

«Al final tiran las flores a la gente.»Am Ende werfen sie die Blumen auf die Leute.

Fünf Kilometer Sand

Fünf Kilometer Sand

Der Strand von Salvé ist einer der längsten im Norden, und im Sommer verzehnfacht die Stadt ihre Einwohnerzahl: Im Winter ist derselbe Sand leer und windig.

Was man in Laredo isst

Cocido montañés

Cocido montañés

Weiße Bohnen und Wirsing mit Chorizo, Morcilla und Speck: der deftige Bergeintopf.

Marmita

Marmita

Bonito-Suppe mit Kartoffeln, Zwiebeln und Paprika, entstanden auf den Booten der Fischer des Kantabrischen Meeres.

Rabas

Rabas

Mehlierte und frittierte Tintenfischstreifen, serviert im Papierkegel.

Feste in Laredo

Batalla de Flores

Batalla de Flores

der letzte Freitag im August

Die «carrozas» sind mit echten Blütenblättern bedeckt, die in den Tagen zuvor einzeln aufgebracht wurden, und am Ende werden sie mit bloßen Händen abmontiert.

Was man in Laredo sehen kann

Puebla Vieja

Puebla Vieja

Die mittelalterliche Altstadt mit sechs parallelen ansteigenden Straßen und Steinhäusern.

Iglesia de Santa María de la Asunción

Iglesia de Santa María de la Asunción

Gotische Kirche aus dem 13. Jahrhundert oben in der Altstadt, mit flämischem Altaraufsatz.

Túnel de la Atalaya

Túnel de la Atalaya

Der 1863 von Hand in den Fels gehauene Tunnel, um zum Hafen zu gelangen, ohne über den Berg zu steigen.

Playa de la Salvé

Playa de la Salvé

Fünf Kilometer Sand an einem einzigen Strand, der im Sommer die Einwohnerzahl der Stadt verdoppelt.

Woher Laredo kommt

Wo Karl V. zum letzten Mal spanischen Boden betrat

1200

Das «Fuero»

Alfons VIII. verleiht ihr das Stadtrecht: Die Hafenstadt unter der Atalaya entsteht.

15./16. Jh.

Der Hafen

Er ist einer der wichtigsten Häfen des Kantabrischen Meeres, mit Werften und einer Flotte.

1556

Karl V.

Der Kaiser landet hier bei seiner Rückkehr aus Flandern, um sich in das Kloster von Yuste zurückzuziehen: Es ist sein letzter Aufenthalt in Spanien.

20. Jh. → heute

Der Strand

Die fünf Kilometer Sand von Salvé machen die Stadt zu einem touristischen Zentrum.

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