Castilla y León
Ávila
«Ávila está rodeada por una muralla medieval completa.»Ávila ist von einer vollständigen mittelalterlichen Stadtmauer umgeben.

Ávila ist die höchstgelegene Provinzhauptstadt Spaniens auf 1130 Metern Höhe auf dem Hochplateau nördlich der Sierra de Gredos. Sie ist von einer zweieinhalb Kilometer langen mittelalterlichen Stadtmauer mit achtundachtzig Türmen umgeben, die bis heute vollständig erhalten ist. Innerhalb dieser Mauern wurde 1515 die heilige Teresa geboren.
Wusstest du schon
Zweiundachtzig Türme zum Begehen
Die über 2,5 Kilometer langen mittelalterlichen Mauern verfügen über stolze 82 halbrunde Türme, die besichtigt werden können.
So spricht man in Ávila
«Abulense» ist das Ethnonym, das du für Menschen und Produkte der Stadt am häufigsten hören wirst. «Yemas» bedeutet hier nicht nur «Eigelb»: Es bezeichnet die Süßspeise aus Eigelb und Zucker, die mit Santa Teresa verbunden ist.
Der Alltag in Ávila

Die «muralla» mit 88 Türmen
Zweieinhalb Kilometer mittelalterliche Stadtmauer am Stück mit achtundachtzig Türmen: Man löst ein Ticket, steigt hinauf und spaziert über der Stadt – das ist das, was man macht, wenn einen jemand besucht.
«Se anda por encima de la muralla.» — Man geht oben auf der Mauer entlang.

Die «yemas» der Nonnen
Eigelb und Zucker in weichen Kugeln, die in Schachteln verkauft werden: Man kauft sie in Klöstern und Konditoreien im Zentrum und nimmt sie als Geschenk mit aus der Stadt.
«Una caja de yemas, por favor.» — Eine Schachtel Yemas, bitte.

Die kälteste Stadt Spaniens
Auf 1130 Metern Höhe ist Ávila die höchstgelegene Provinzhauptstadt des Landes: Die Winter sind lang, wochenlang unter Null, was den Tagesablauf und die Kleidung bestimmt.
«Aquí el invierno es largo.» — Hier ist der Winter lang.
Was man in Ávila isst

Chuletón de Ávila
Zwei Finger dickes Kotelett vom Avileño-Rind, über der Glut gegrillt und blutig serviert.

Judías de El Barco
Große, dünnhäutige weiße Bohnen, gekocht mit Chorizo und Speck.

Yemas de Santa Teresa
Kleine Kugeln aus Eigelb und Zucker, im Wasserbad gegart und in Puderzucker gewälzt.

Patatas revolconas
Zerdrückte Kartoffeln mit Paprika und Schweineschmalz, garniert mit knusprigen «torreznos».
Feste in Ávila

Fiestas de Santa Teresa
um den 15. Oktober
Die Heilige wird in einer Prozession aus den Mauern getragen, und der mittelalterliche Markt belebt das Zentrum in der kältesten Woche des Herbstes.
Was man in Ávila sehen kann

Murallas de Ávila
Zweieinhalb Kilometer geschlossene Stadtmauer mit achtundachtzig Türmen: Es fehlt kein einziger.

Kathedrale
Die Kathedrale, deren Apsis gleichzeitig ein Turm der Stadtmauer ist: Sie ist Kirche und Festung zugleich.

Basílica de San Vicente
Außerhalb der Mauern gelegen, mit einem der schönsten romanischen Portale Spaniens.

Convento de Santa Teresa
Über dem Haus erbaut, in dem Teresa 1515 geboren wurde: Ihr Zimmer wurde in eine Kapelle umgewandelt.
Woher Ávila kommt
Die Mauern haben keinen einzigen Turm verloren
Römische Zeit
Óbila
Kleine Siedlung auf der hohen Meseta, auf 1130 Metern Höhe.
1090
Die Mauern
Raimund von Burgund besiedelt die Stadt neu und beginnt mit dem Bau der Stadtmauer, die man heute noch sieht.
1515
Teresa
Teresa de Cepeda y Ahumada wird geboren; sie wird den Karmeliterorden reformieren und als heilige Teresa von Ávila bekannt werden.
19. Jh. → heute
Die hohe Stadt
Sie bleibt eine kleine Provinzhauptstadt, die höchstgelegene Spaniens.
Hier geboren: Teresa de Jesús, Mystikerin und Schriftstellerin.
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