La Rioja
Haro
«Haro tiene bodegas históricas y el famoso vino de Rioja.»Haro ha cantine storiche e il famoso vino di Rioja.

Haro sta all'estremo nord-ovest della Rioja, dove l'Ebro riceve il Tirón, ed è la capitale del vino della regione. Attorno alla sua stazione ferroviaria si concentra il gruppo di cantine centenarie più fitto del mondo, nato alla fine dell'Ottocento quando la fillossera cacciò i produttori dalla Francia.
Wusstest du schon
La prima città spagnola con la luce elettrica.
Haro è stata la prima città della Spagna a installare l'illuminazione pubblica elettrica nel 1890, grazie ai proventi dell'industria vinicola.
So spricht man in Haro
«Jarrero» ist der traditionelle Spitzname der Einwohner von Haro. «Sarmiento» bezeichnet die trockenen Weinreben, die als Brennstoff zum Grillen der «chuletillas» verwendet werden.
golmajería
Konditorei, Süßigkeiten oder eine Ansammlung von Leckereien. Wird verwendet, um über Süßwaren und Konditoreiprodukte der Tradition aus La Rioja zu sprechen.
Der Alltag in Haro

Die «Batalla del Vino» am 29. Juni
Im Morgengrauen steigen Tausende weiß gekleideter Menschen auf einen Berg und übergießen sich mit Rotwein aus Eimern, Schläuchen und Pistolen: Man steigt lila wieder hinab und die Kleidung ist reif für den Müll.
«Ponte algo blanco que se va a manchar.» — Zieh etwas Weißes an, das wird sowieso schmutzig.

Das «Barrio de la Estación» der Weinkellereien
Rund um den Bahnhof liegen sieben oder acht der historischen Weinkellereien der Rioja, eine direkt neben der anderen: Man kann sie an einem Vormittag zu Fuß besichtigen und es gibt unterirdische Tunnel voller Fässer.
«Las bodegas están todas juntas.» — Die Kellereien liegen alle zusammen.

Der Geruch der Fässer im Zentrum
An Tagen, an denen der Wein umgefüllt wird, liegt der Geruch in der Luft: Es ist etwas, das die Einwohner von Haro sofort erkennen und gar nicht mehr wahrnehmen.
«Hoy huele a vino por la calle.» — Heute riecht es auf der Straße nach Wein.
Was man in Haro isst

Chuletillas al sarmiento
Lammkoteletts, gegrillt über trockenen Weinreben, die schnell brennen und für das Aroma sorgen.

Peras al vino de Rioja
Birnen, die langsam in Rotwein mit Zucker und Zimt gekocht werden, bis sie dunkel und glänzend werden.

Patatas a la riojana
Von Hand zerteilte Kartoffeln mit Chorizo und getrockneter Paprika, dickflüssig und rot.
Feste in Haro

Batalla del Vino
am 29. Juni
Im Morgengrauen steigt man in Weiß gekleidet zu den Riscos de Bilibio hinauf und übergießt sich mit Rotwein aus Eimern und Schläuchen: Man steigt lila wieder hinab.
Was man in Haro sehen kann

Barrio de la Estación
In wenigen Häuserblocks befinden sich einige der ältesten Weinkellereien der Rioja: Kein anderer Ort der Welt hat so viele davon so nah beieinander.

Iglesia de Santo Tomás
Das platereske Portal ist ein steinernes Retabel, das so hoch ist wie die Fassade.

Riscos de Bilibio
Der Felsen über dem Ebro, wo man jeden 29. Juni bei Sonnenaufgang zur Weinschlacht hinaufsteigt.

Plaza de la Paz
Der Arkadenplatz im Zentrum mit dem Musikpavillon und dem neoklassizistischen Rathaus.
Woher Haro kommt
Das Viertel mit den meisten jahrhundertealten Weinkellereien der Welt
11. Jh.
Das Dorf
Entsteht am Ufer des Ebro, wo der Fluss durchwatet werden kann.
1890
Das Licht
Gehört zu den ersten Städten Spaniens mit elektrischem Licht: Daher stammt der Spruch «Wir sind in Haro, man sieht die Lichter».
1891 → heute
Das Barrio de la Estación
Die Reblaus vertreibt die französischen Erzeuger, die hierher kommen: Rund um den Bahnhof entstehen die großen Weinkellereien.
Jeden 29. Juni
Die Weinschlacht
Man steigt im Morgengrauen zu den Riscos de Bilibio hinauf und übergießt sich gegenseitig mit Wein.
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