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País Vasco

Santurtzi

«Santurtzi es un puerto de mar tradicional y pesquero.»Santurtzi ist ein traditioneller Fischereihafen.

Santurtzi

Santurtzi liegt an der Mündung der Ría von Bilbao am linken Ufer und ist der Handelshafen der Stadt. Sein Fischereihafen ist mit Sardinen und den Frauen verbunden, die sie zu Fuß mit Körben auf dem Kopf nach Bilbao brachten, woran ein in ganz Spanien bekanntes Lied erinnert.

Wusstest du schon

Ein Lied für die Fischfrauen.

Das Volkslied 'Desde Santurtzi a Bilbao' feiert genau die historische Route, die die Frauen zu Fuß zurücklegten, um den frischen Fisch auf den Märkten zu verkaufen.

So spricht man in Santurtzi

«Santurtzi» ist die offizielle baskische Form und «santurtziarra» die Bezeichnung für die Einwohner. «Sardinera» erinnert an die Sardinenverkäuferinnen, die im Volkslied «Desde Santurce a Bilbao» gefeiert werden.

agur

Gruß, der zum Abschied und je nach Kontext auch zur Begrüßung verwendet wird. Kurze Grußformel auf Baskisch, die im täglichen Leben im Baskenland sehr erkennbar ist.

Der Alltag in Santurtzi

Die «Sardinas» vom Grill am Kai

Die «Sardinas» vom Grill am Kai

Sardinen werden im Freien auf Eisengittern gebraten und dort mit Brot gegessen: Das Volkslied, das von der Sardinera von Santurtzi erzählt, ist in ganz Spanien bekannt.

«Unas sardinas a la brasa.»Ein paar Sardinen vom Grill.

Der Hafen der großen Schiffe

Der Hafen der großen Schiffe

Von hier fahren die Fähren nach England ab und legen Containerschiffe an: Der Hafen von Bilbao liegt in dieser Gemeinde, und sein Lärm gehört zur Nacht.

Die «Sardineras» in Bronze verewigt

Die «Sardineras» in Bronze verewigt

Die Frauen, die den Fisch zu Fuß nach Bilbao brachten, mit dem Korb auf dem Kopf, haben eine Statue auf der Promenade: Es ist das Denkmal, das die Santurtziarras am meisten als ihr eigenes empfinden.

Was man in Santurtzi isst

Sardinas asadas

Sardinas asadas

Sardinen, die auf dem Grill im Freien mit grobem Salz gegart werden.

Kokotxas en salsa verde

Kokotxas en salsa verde

Die «Kehlen» des Kabeljaus, die langsam in Öl mit Knoblauch und Petersilie gegart werden.

Marmitako

Marmitako

Thunfischsuppe mit Kartoffeln und «choricero»-Paprika, entstanden auf den Fischerbooten.

Feste in Santurtzi

Fiestas del Carmen

Fiestas del Carmen

um den 16. Juli

Die Schutzpatronin der Fischer fährt auf Booten aufs Meer hinaus, und am Kai werden für alle Sardinen gegrillt.

Was man in Santurtzi sehen kann

Puerto pesquero

Puerto pesquero

Der Fischereihafen, in dem noch immer Sardinen entladen werden, mit den bunten Booten.

Monumento a la Sardinera

Monumento a la Sardinera

Die Statue der Frau, die die Sardinen zu Fuß nach Bilbao brachte, mit dem Korb auf dem Kopf.

Iglesia de San Jorge

Iglesia de San Jorge

Die gotische Kirche des Dorfes, hoch über dem Hafen.

Monte Serantes

Monte Serantes

Der Berg, der die Ría abschließt, mit den Festungen und dem Blick auf die gesamte Bucht.

Woher Santurtzi kommt

«Desde Santurce a Bilbao»

13. Jh.

Das Dorf

Ein Fischerdorf an der Mündung der Ría.

19. Jh.

Die Sardinere

Die Frauen brachten den Fisch zu Fuß nach Bilbao, mit dem Korb auf dem Kopf: Daher das Lied.

20. Jh.

Der Hafen

Der Handelshafen wird gebaut: Santurtzi wird zum Hafen von Bilbao.

Heute

Die Fähre

Von hier fahren die Fähren nach England ab.

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