Valencia
Dénia
«Dénia es famosa por su excelente gamba roja y su puerto marítimo.»Dénia ist berühmt für seine exzellente rote Garnele und seinen Seehafen.

Dénia liegt an dem Punkt, an dem die valencianische Küste den Balearen am nächsten kommt, am Fuße des Montgó-Massivs. Über der Stadt thront die Burg, die ihre Geschichte als Hafen und Festung geprägt hat, während unten der Fischereihafen und die Fähren nach Ibiza mit einem kleinen Stadtzentrum koexistieren.
Wusstest du schon
UNESCO-Stadt der Gastronomie
Dénia wurde dank seiner exzellenten Tradition rund um Meeresfrüchte von der UNESCO zur kreativen Stadt der Gastronomie ernannt.
So spricht man in Dénia
Das Valencianische ist sehr präsent und der Dialekt der Marina Alta bewahrt maritime Begriffe und lokale Formen. «Esmorzar» und «arròs» sind Wörter, die man im Alltag hört, nicht nur auf Speisekarten.
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Interjektion, die Überraschung, Begeisterung, Freude oder Irritation ausdrücken kann. Wird als eigenständiger Ausruf oder zur Aufmerksamkeitserregung verwendet, wobei der Wert durch den Ton und die Situation bestimmt wird.
Der Alltag in Dénia

Die «gamba roja» bei der Versteigerung
Die rote Garnele wird bei der Rückkehr der Boote in der Lonja des Hafens versteigert, und der Preis ändert sich täglich. In Restaurants isst man sie mit wenig Salz und ohne Beilage: Wenn man etwas anderes dazu gibt, überdeckt man den Geschmack.
«¿A cuánto está hoy la gamba roja?» — Wie viel kostet heute die rote Garnele?

Die «bous a la mar»
Im Juli wird ein Platz gebaut, der zum Hafen hin offen ist, und die Stiere rennen in Richtung Wasser: Wer sie provoziert, landet im Meer, und das ist der Teil, auf den alle warten. Das macht man schon seit über einem Jahrhundert.
«¿Bajamos a ver los bous a la mar?» — Gehen wir hinunter, um die bous a la mar zu sehen?

Die «Rotes» ohne Sand
Die Küste im Süden hat keine Strände: Es ist flacher Fels, und man legt sich darauf wie auf Sand. Das Wasser bleibt transparent, gerade weil es nichts gibt, das aufgewirbelt werden könnte.
«En las Rotes hay que llevar escarpines.» — In den Rotes muss man Badeschuhe tragen.
Was man in Dénia isst

Gamba roja de Dénia
Die vor der Küste gefangene rote Garnele, süß und fest. Sie wird auf der Grillplatte mit wenig Salz zubereitet oder roh gegessen.

Arròs a banda
Reis, der in einer Fischbrühe aus Felsenfischen gekocht und pur serviert wird, mit Alioli separat dazu.

Espencat
Geröstete und geschälte Paprika und Auberginen, mit Öl angemacht: Man isst es kalt mit Brot.

Coca de llanda
Ein flacher Kuchen mit Öl und Zitrone, auf dem Backblech gebacken und in Quadrate geschnitten.
Feste in Dénia

Bous a la Mar
die erste Julihälfte
Es wird eine Arena gebaut, die zum Hafen hin offen ist: Wer den Stier provoziert und das Timing verpasst, landet im Wasser, und von dort wird er schwimmend herausgeholt.
Was man in Dénia sehen kann

Castell de Dénia
Die Festung über der Stadt, islamisch und später aus der Renaissance, darunter die Überreste des römischen Dianium.

Baix la Mar
Das Fischerviertel neben dem Hafen: niedrige Häuser, jedes in einer anderen Farbe gestrichen.

Parc Natural del Montgó
Der Berg, der die Stadt im Süden abschließt, mit einer Silhouette, die von weitem wie ein Elefant aussieht.

Les Rotes
Die Küste südlich der Stadt: kein Sand, nur flacher Fels und transparentes Wasser.
Woher Dénia kommt
Eine Taifa, die eine Flotte besaß
2. Jh. v. Chr.
Dianium
Römischer Hafen, der Diana gewidmet war, mit einem Steinbruch am Meer.
1010–1076
Die Taifa
Das Königreich Dénia besaß eine Flotte und kontrollierte zeitweise die Balearen und Sardinien.
1244
Die Eroberung
Jakob I. nimmt sie ein und gliedert sie in das Königreich Valencia ein.
19. Jh.
Die Rosinen
Der Export von Rosinen nach England macht die Stadt reich und füllt den Hafen.
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